Maria Braig: Spanische Dörfer – Wege zur Freiheit

Verlag 3.0, Bedburg, 2016

Eine Utopie, in der die Suche nach Freiheit und Akzeptanz durch den Mut junger Menschen einen Weg findet zu einem selbstgestalteten Leben.

Schon Jenny Erpenbecks Roman „Gehen, ging, gegangen“, im letzten Jahr auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis, wurde von den Rezensenten zum Teil als naive Utopie belächelt. Hannah Lühmann schrieb in der „Welt“ am 31.08.15:

„Vieles ist falsch an diesem Buch, unter den jungen Männern, den Flüchtlingen: kein einziger Antisemit, kein einziger Gewalttäter, keiner, der übergriffig wird, vielleicht einer, der stiehlt. Sie sind alle nett und verloren, traurig und traumatisiert, manchmal ein bisschen aggressiv und übermütig. Sie sind Platzhalter in einem Lehrstück über die Welt, wie sie sein könnte.“

Warum eigentlich nicht?

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Heimat und Identität im Studium Generale

Psychologische Betrachtungen zu Heimat und Identität
von Claudia Kretschmann

Inhaltsverzeichnis:

  • Einleitung
  • Sehnsuchtslandschaft der Gefühle
  • Anliegen der Psychologie
  • Heimat als Kindheitserfahrung
  • Heimat als selbstbestimmter sozialer Raum
  • Beheimatung als alltägliche Aufgabe
  • Auch ein Chatroom kann Heimat sein
  • Heimat ist der Versuch, die Kindheit verwandelnd einzuholen
  • Die dunkle Seite des Heimatgefühls
  • Heimat ein zwiespältiger Begriff
  • Der Geschmack des Heimwehs
  • Heimat als Utopie

siehe „Studium Generale“ Heimat und Identität – Flucht und Entfremdung

Nein, wir sind nicht über Nacht feministisch geworden.

Köln ist der Nährboden für eine bestimmte Art von Femonationalismus.

„Überall in Europa erleben wir, dass fremdenfeindliche, nationalistische Parteien, aber auch neoliberale Regierungen in zunehmendem Maße Vorstellungen von Gleichberechtigung benutzen, um darzustellen, dass männliche muslimische Bürger – und nicht-westliche männliche Migranten ganz allgemein – nicht imstande seien, die Rechte von Frauen* zu respektieren. Generell ist diese Art Mobilisierung von Gender und einer Vorstellung von Frauen*emanzipation durch nationalistische und fremdenfeindliche Parteien sowie durch konservative Regierungen einer der wichtigsten Aspekte zur Kennzeichnung der gegenwärtigen politischen Lage.“

aus:

Sind wir über Nacht zu einer feministischen Nation geworden?

Die europäische Festung und Edgar Allan Poe

Freitext Kolumne von Michael Ebmeyer, Januar 2016

Ein Versuch über Edgar Allan Poe und die Gegenwart:

„Wie fast immer bei Poe kann man die Erzählung auch so lesen, dass sie sich ganz im Gemüt eines einzelnen Menschen zuträgt. Zum Beispiel eines „patriotischen Europäers“, der seinen Kopf zur Festung ausgebaut hat. Immer tiefer verbohrt er sich in seinen Wahn, bis er schließlich durchknallt und selbst zum Terroristen wird.“

http://www.zeit.de/freitext/2016/01/12/europa-festung-poe-ebmeyer/

Jenny Erpenbeck: GEHEN, GING, GEGANGEN

Albrecht Knaus Verlag, München, 2015

„We become visible“, dieser Leitsatz Asylsuchender, die auf dem Alexanderplatz in Berlin demonstrieren, kann als ein Leitmotiv des Romans bezeichnet werden: die in aller Unterschiedlichkeit erzählten Schicksale einiger Schwarzafrikaner stehen stellvertretend für das unaussprechliche Leid der Vielen, die vergeblich monate- oder sogar jahrelang in einer Warteschleife aus Untätigkeit und Angst verharren. Jenny Erpenbeck hat sie sichtbar gemacht.

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Maria Braig: Amra und Amir – Abschiebung in eine unbekannte Heimat

Verlag 3.0, Bedburg, 2015
erschienen in der Reihe „ubuntu“

Maria Braig erzählt in diesem Jugendroman die Geschichte eines Mädchens, das in Deutschland geboren mit albanischem Migrationshintergrund und einer traumatisierten Mutter versucht, seinen Platz im Leben zu finden. Amra lernt Mechatronikerin, wird 18 Jahre alt und interessiert sich nicht für Jungs. In früher Jugend gab es einen Vorfall mit Marihuana in ihrer Biografie, der mit Sozialstunden abgegolten wurde.
Nun sieht unser Aufenthaltsrecht vor, dass junge, in Deutschland aufgewachsene Menschen mit Migrationshintergrund, sofern sie eine ungünstige Integrationsbilanz aufweisen, mit 18 Jahren in das Herkunftsland ihrer Eltern abgeschoben werden können.

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Maria Braig: Nennen wir sie Eugenie

Verlag 3.0, Bedburg, 2014

„Nennen wir sie Eugenie“ ist die Geschichte einer jungen Frau aus dem Senegal, die in Deutschland Asyl sucht, weil Homosexualität in ihrem Heimatland verfolgt und bestraft wird. Auf einer wahren Geschichte basierend ist das Schicksal von Eugenie Spiegel für gesellschaftliche Ignoranz und für die Unfähigkeit der Behörden, auf die unterschiedlichen Migrationsursachen zu reagieren.

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Jung Chang: „Wilde Schwäne“

Drei Frauen in China von der Kaiserzeit bis heute
Aus dem Englischen von Andrea Galler und Karlheinz Dürr

Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München 2004, Erstauflage 1991

Jung Chang wurde1952 in China geboren und ist 1978 über ein Stipendium nach England gekommen wo sie bis heute lebt. Ihre autobiographische Familiengeschichte „Wilde Schwäne“ führte sie zu weltweitem Erfolg, gleichwohl sind ihre Werke in China nach wie vor verboten. Das Buch gewann 1992 den NCR Book Award und 1993 den British Book of the Year Award.

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