Kohlhaas sucht den Sinn bei Arthur Schopenhauer

Arthur Schopenhauer 1788-1860

 

„Die Welt ist meine Vorstellung.“

Arthur Schopenhauer lebte von 1788-1860 in privilegierten Verhältnissen, die Eltern entstammten prominenten Kaufmannsfamilien und hofften, ihren Sprössling in diese Kreise einzuführen. Schopenhauer jedoch erfüllte die Vorstellung einer Nachfolge in diesem Berufsfeld mit Abscheu. Erst nach dem Tod des Vaters gestattete ihm seine Mutter, die akademische Laufbahn einzuschlagen und die kaufmännische aufzugeben. Das mehrbändige Werk Die Welt als Wille und Vorstellung erschien bereits 1818, es erwies sich jedoch bald, dass das Werk von ihm selbst in seiner Wirkung überschätzt worden war.

 

Wohin zielt die Schopenhauer’sche Philosophie mit dem Titel „Die Welt als Wille und Vorstellung“?

Es sind zweierlei Punkte als Ausgangsbasis zu nennen: eine Erkenntniskritik und eine Kritik am Kant’schen freien Willen. Jedes erkennende Wesen, vor allem das philosophisch reflektierende, muss einsehen, dass es keine Sonne kennt, sondern nur ein Auge, das eine Sonne sieht. Alles Erkennen ist an den Körper gebunden und aller Wille des Körpers ist determiniert. Im besten Fall erkennen wir uns selbst als Wille.

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