Francois Lelord: Es war einmal ein blauer Planet

Francois Lelord, ehemals praktizierender Psychologe und Psychiater in Paris, wurde bekannt mit seinen Romanen über den Psychiater Hector, der sich überall auf der Welt auf die Suche macht, nach dem Glück, nach dem Sinn, nach der Liebe, nach einem neuen Leben.
In „Hectors Reise oder Die Suche nach dem Glück“ schreibt er:

„Lektion Nr. 12: Glück ist schwieriger in einem Land, das von schlechten Leuten regiert wird.“

Alle seine Bücher sind ein bisschen Roman, ein bisschen Lebensratgeber, ein bisschen Suche nach vereinfachenden Antworten für die komplexen Fragen des Lebens. Mit seinem neuen Buch „ Es war einmal ein blauer Planet“ wagt er nun einen Blick in die Zukunft und es fallen viele seiner bisherigen Fragen thematisch zusammen: Was braucht es für eine Gesellschaft, damit ihre Mitglieder glücklich sein können? Welche Formen kann Liebe darin annehmen? In was für einer Welt wollen wir leben? Weiterlesen „Francois Lelord: Es war einmal ein blauer Planet“

Elan Mastai: Die beste meiner Welten

Zugegeben, nicht jedermanns/fraus Sache: Zeitreisen, Parallelwelten, Blockuniversum, viele physikalische Details … und trotzdem, der Titel spielt gleich mehrere Ebenen an: die Theodizee versuchte den Glauben an Gott zu retten mit der Behauptung, dies sei „die beste aller Welten“. Gerade jetzt treffen wir Entscheidungen darüber, was in Zukunft die beste unserer Welten sein soll. Bei diesem Roman ist gleich klar, dass die von den Techniknerds als „die Beste meiner Welten“ ausgegebene eben nicht die beste ist, denn „An eins jedoch denke ich nicht mit Wehmut zurück: jeden Morgen, wenn ich dieser glitzernden Utopie aufwachte und mich anzog und frühstückte, war ich allein.“ (11) Weiterlesen „Elan Mastai: Die beste meiner Welten“

Richard David Precht: Jäger, Hirten, Kritiker. Eine Utopie für die digitale Gesellschaft.

Das Buch trifft natürlich genau den Puls der Zeit, mit allen Diskussionen rund um Digitalisierung, Veränderung des Arbeitsmarktes, und der Frage: Wie wollen wir leben?, sollten sich die Strukturen der Wachstumsgesellschaft neu formieren. Eine Utopie ist dieses Buch insofern, als es in seinen Überlegungen eine Vision entwickelt, bei der die Interessen der Menschen berücksichtigt werden, die in unserem Verständnis das Zentrum der Gesellschaft bilden: die Leistungsträger. Und für die ist es tatsächlich die Frage: Was soll schlimm daran sein, wenn langweilige und entfremdete Arbeit wegfällt? (nach S.33) Weiterlesen „Richard David Precht: Jäger, Hirten, Kritiker. Eine Utopie für die digitale Gesellschaft.“

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