Tomás Sedlácek: Die Ökonomie von Gut und Böse

Geschrieben als Antwort auf die Weltfinanzkrise versucht Sedlacek in diesem Buch einen historischen Brückenschlag zwischen allen Arten von soziokulturellen Verhaltensmustern herzustellen und daraus sowohl eine Erklärung als auch einen Ratschlag abzuleiten.

Über die uralten Mythen, die Religionen, die frühen und neuzeitlichen Philosophien sowie über die psychologischen Kategorisierungen in egoistisches und altruistisches Verhalten erstellt Sedlacek ein Gesamtbild unserer historischen Prägungen und Erwartungsmuster. Ein ehrgeiziges Unterfangen. Eine umfangreiche Quellensammlung bietet viele Einblicke in menschliches Denken und in Verhaltensmuster.

Warum er allerdings die ethischen Kategorien „Gut und Böse“ bemüht, ist nicht ganz klar. Zunächst sind Das Gute und Das Böse als ethische Kategorien nicht an menschliches Handeln und Verhalten gebunden, sondern sind Wertbezeichnungen, die als normative Setzungen weder über Inhalte definiert sind, noch als veränderbar gedacht werden. Was Sedlacek untersucht sind verschiedne, sich verändernde moralische Wertmuster. Zwischen ethischen Kategorien und moralischen Bewertungen liegt ein großer Unterschied. Wenn Sedlacek mit seiner Untersuchung darauf abhebt, dass die Ökonomie den Mut haben sollte, sich moralischen Wertmaßstäben zu stellen, überhaupt sich damit auseinanderzusetzen, dann tut sie das im Rahmen der Moral, denn die Ökonomie ist eine Erfahrungswissenschaft, nicht im Rahmen der Ethik. Moralisches Handeln kann mit den Adjektiven gut und böse bezeichnet werden. Die Ökonomie ist vielleicht bei den alten Griechen verbunden mit Ethik und Politik innerhalb eines ethischen Rahmenmodells zu denken, aber nicht mehr heute. Sie hat längst jeden Rahmen gesprengt und ihre eigenen Regulative entwickelt. Diese alten Kategorien reichen nicht mehr hin, die Ökonomie heute einzufangen.

Das Buch ist allemal anregend, denn der Eindruck, die Ökonomie entbehre der moralischen Grundsätze und sowieso der ethischen Grundlegungen entsteht ja wohl aus einem Bedürfnis, sie wieder stärker rückzubinden. Nur die Kategorien Gut und Böse… Worthülsen aus längst vergangenen Zeiten, die dem Ganzen einen religiös-moralischen Anstrich geben. Die Untersuchung auf das Rechte im Sinne von Ge-Rechtem und damit Richtigen und das Un-Rechte im Sinne von Un-Gerechtem wäre sicher ebenso fruchtbar und würde die Ökonomie in ihrem säkularen Rahmen untersuchen, in den sie gehört.

Die Seite „Tomás Sedlácek: die Ökonomie von Gut und Böse“ möchte zu den einzelnen Kapiteln des Buches Anregungen bieten.

Wir neuen Deutschen

Wer wir sind, was wir wollen.

1.Auflage September 2012, Rowohlt Verlag, Reinbeck bei Hamburg.

Özlem Topcu, Alice Bota und Khue Pham, drei erfolgreiche ZEIT- Redakteurinnen, sind junge Frauen mit internationalen Wurzeln, die nach ihrer Aussage an einem der „deutschesten Orte der Republik“ arbeiten und trotzdem als hybride Identitäten ihre eigenen Biografien nicht verlässlich verorten können.

Zur Ankündigung ihres Buches schreiben sie darüber in der ZEIT: „Heimat ist für uns ein schmerzhaftes und sehnsuchtsvolles Ding. Heimat ist die Leere, die entstand, als unsere Eltern Polen, Vietnam und die Türkei verließen und nach Deutschland gingen.“ Biografie hat hier also im ersten Moment etwas mit Geografie zu tun. Wir sprechen Menschen, die offensichtlich ihre Herkunftswurzeln woanders haben, keine deutsche Identität zu. Aber was macht jemanden zum „Deutschen“? Vielmehr, wäre es nicht an der Zeit, wenn jeder vierte in Deutschland lebende 25- Jährige ein Mensch mit internationalen Wurzeln ist, darüber nachzudenken, wie der Status des Deutschseins neu definiert werden kann?

Eindrucksvoll schildern die jungen Frauen ihre Erlebnisse, den Preis des Deutschwerdens, das Bemühen, sich manchmal bei Besuchen im Herkunftsland der Eltern ein Stück Heimat auszuleihen, das Akzeptieren der Bedeutung zweier Prägungskulturen, die Auseinandersetzung mit Außen- und Innenwahrnehmungen. „Vielleicht ist die Vorstellung von Heimat keine so gute Idee mehr. Sie passt nicht in eine Gesellschaft, in der viele Menschen zerrissene Lebensläufe haben.“ (ZEIT, 06.09.12)

Für einen Moment gelingt es, sich hineinzuversetzen in eine Kindheit, in der das, was als identitätsstiftend gilt, das, was in der Schule in Geschichte, in Religion, in Gemeinschaftskunde gelehrt wird, erlebt wird als etwas, mit dem man sich eben nicht identifizieren kann, weil es nicht die eigene familiäre, kulturelle, religiöse Geschichte ist. Sich hineinzuversetzen in diejenigen, die empfinden, dass ein Normensystem von seiner Definition her seine Geltung rechtfertigt durch Ausgrenzung und Unterscheidung.

Wäre es nicht an der Zeit, über eine Neudefinition der Nation nachzudenken? Durch das Zusammenleben mit unterschiedlichen kulturellen Normensystemen fließen neue semantische Kontexte in unserer aller Lebensbedingungen ein. Wenn wir Demokratie und menschenrechtlich verankerte Normen ernst nehmen, ist es dann nicht zwingend, neue Interpretationen, erweiterte Bedeutungen mit einzubeziehen?

Im Zuge eines zunehmenden Kosmopolitismus ist es an der Zeit, auch politische Grundsätze inhaltlich neu zu überdenken. Es ist keine Frage des Befürwortens oder Ablehnens, darüber sind wir längst hinaus. Die Frage ist vielmehr, wie kann nun neben staatsbürgerlichen und sozialen Rechten auch die Dimension der kollektiven Identität neu verankert werden?

Es geht auch gar nicht darum, wer sich nun mehr anstrengen muss. Die neuen Deutschen wissen, dass auch sie nachsichtig sein müssen und verstehen müssen, dass es Zeit braucht, um als Deutsche wahrgenommen zu werden. Aber als ein wichtiges Ziel kann vielleicht formuliert werden, dass die Frage: „Bist du türkisch oder deutsch?“, so nicht mehr gestellt wird und nicht mehr die Antwort gegeben werden muss: „Keines!“, denn Nicht- Zugehörigkeit bedeutet auf gewissen Art auch Nicht- Identität.

Was für eine Gesellschaft wollen wir sein? Jedenfalls nicht eine Gesellschaft, in der sich ein Viertel als Heimatlose empfindet.

„Der Wunsch, akzeptiert zu werden: Ist das nicht ein universeller Wunsch? Und ist nicht die Fähigkeit, andere zu akzeptieren, genauso universell?                                     Manchmal wissen wir nicht, wer wir sind. Manchmal wissen andere nicht, wer wir sind. Aber eines ist uns nun bewusst: Wir sind deutscher, als wir denken. Was kann daran schon schlimm sein?“

Im Deutschland ihrer Zukunft, so wie die jungen Frauen es wünschen, gibt es keine Parallelwelten mehr, das Wort „Migrationshintergrund“ existiert nicht mehr, es gibt „nur eine Gesellschaft“.

http://www.zeit.de/2012/36/Deutsche-Migranten-Heimat-Identitaet

 

Twilight Saga „Breaking Dawn“

Aktuell zur Premiere des Kinofilms „Breaking Dawn“ kann man sich wieder mal überlegen, ob die Twilight-Saga ein gutes Weihnachtsgeschenk für pubertierende Mädchen ist. Dazu rückblickend einige Gedanken zum Aufbau der Bücher:

Stephenie Meyer: Twilight – Saga

Mythos als Verführung

2007 nominiert für den deutschen Jugendliteraturpreis

Es muss eine große Sehnsucht sein, die sich hinter dem Mythos der unsterblichen Liebe verbirgt, wenn junge Mädchen heute ein 1500 Seiten langes Märchen lesen, obwohl wir in einer Welt leben, die sich so schnell dreht, dass wir oft nach dem Kauf eines Buches schon nicht mehr wissen, warum wir es lesen sollen. Wie schaffen es diese Paranormal Romances zu so ausführlicher Lektüre zu verführen?

Stephenie Meyer, Mitglied der „Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“, einer Sondergruppe der Mormonen, schreibt auf ihrer homepage über die Bedeutung ihrer Religionszugehörigkeit für ihr Schreiben. Heimgesucht von einer Vision eines liebenden Mädchen und eines Vampirs auf einer Lichtung verfällt sie in exaltierte Übersteigerung der religiös begründeten sexuellen Enthaltsamkeit. Sie gestaltet als Chiffre eine monströse Verbindung von Sexualität und Tod. Nur das ewige Leben in ewiger Liebe vermag der Sexualität zur Legitimation ihrer Existenz zu verhelfen. Weniger tut’s nicht.

Die Mitglieder ihrer christlichen Gemeinschaft verstehen sich als Urchristen, die nach der ursprünglichen Lehre Jesu Christi die Kirche von ihren Irrtümern befreit. Als neureligiöse Bewegung beanspruchen sie allein für sich die geistliche Vollmacht zur Ausübung eines wahren Glaubens. Als kleine, außerhalb der Konvention stehende Gemeinschaft sind nur sie allein im Besitz eines fortschrittlichen Wissens, jenseits der weltlichen Verführungen.

Ebenso Meyers Vampire. Auf unkonventionelle Art und Weise übernehmen die in der literarischen Tradition als Verkörperung des Bösen dargestellten Vampire hier bei Stephenie Meyer die Rolle der neuen moralischen Elite. Die „normalen“ Menschen sind nicht dazu befugt, ein Urteil darüber abzugeben, was unter extremsten Bedingungen ein moralisch verantwortliches Leben bedeuten könnte. Nur die Ausgeschlossenen, die in einer übermenschlichen Anstrengung, wider ihre Natur, eine Form der Selbstgesetzgebung erfinden müssen, wissen wirklich, worum es geht.  Noch dazu, weil ihre Einstellung zeitlich unabhängig ist und bleibt. Ein solches Bewusstsein findet seine vollkommenste Form in der Manifestation von ewiger Liebe.

Hier wird zunächst eine Identifikationsmöglichkeit für jugendliche Leser angeboten: Die Protagonistin Bella (Isabella Swan), durch deren Augen die Geschichte geschildert wird, ist überdurchschnittlich belesen. Mehrfach erwähnt wird Brontë’s „Sturmhöhe“, die auch eine wahnsinnige, über den Tod hinausgehende Liebesgeschichte beschreibt. Bella ist eine Außenseiterin auf mehreren Ebenen: schulisch ihren Klassenkameraden voraus, nicht auf Sozialkontakte angewiesen, fremd in der Stadt. In der Cafeteria des Schulgeländes fällt ihr nur einer auf, der noch fremder ist als sie selbst: Edward Cullen, einer von fünf adoptierten Halbgeschwistern einer Familie, die allesamt „Erscheinungen“ sind, wie aus einem Film. Die Faszination für jugendliche Leser liegt einmal in der Situation des Sich-fremd-Fühlens und der Suche nach dem Einen, der versteht. Zum anderen im Aufbegehren gegen gesellschaftlich Überkommenes. Die Herausforderung besteht in der Selbstdefinition dessen, was gut und richtig sein soll und dabei werden durchaus von der Gesellschaft „verteufelte“ Faktoren als mögliche Angebote untersucht. Ein Ekel gegenüber der Welt der Erwachsenen, gegenüber den Zumutungen des Lebens, gehört ebenso  zu jeder Entwicklung, wie die Entrüstung darüber, in Umstände geworfen zu sein, die als unzumutbar empfunden werden.

Leider versteht Meyer nicht, mit diesen Elementen literarisch zu spielen. Formelhaft werden Empfindungen abgehandelt, werden Rollenverteilungen reproduziert: die Ich-Erzählerin bewundert ein männliches Idol, das exemplarisch dafür steht, mithilfe seiner unglaublichen Willenskraft das ihm Auferlegte umzukrempeln:  sowohl seinem wesenseigenen Bluthunger, als auch sexuellen Anfechtungen zu widerstehen ist Reife. Kontrolle wird zum moralischen Verantwortungskodex. Sie selbst reproduziert ein Frauenbild weiblicher Lustanfälligkeit und Dominanz des Körperlichen, des Vergänglichen. Um mit ihm auf gleiche Augenhöhe zu kommen, das spürt Bella schnell, muss sie werden wie er, muss zur Vampirin werden und durch denselben Kampf mit sich selbst seine Liebe verdienen. In den Momenten der aufwühlendsten Empfindungen (und damit operiert der Roman ja dauernd) ist Bella kopflos, haltlos, orientierungslos. Sprachlich gefällt sich die Geschichte in der Vereinfachung. Das Gefühlschaos der jugendlichen Bella wiederholt sich in gleich bleibenden Schleifen ebenso wie die Beschreibungen derselben Örtlichkeiten oder der immer wieder beschworenen schönen Blässe des „Helden“.

Stephenie Meyer also ist als revolutionäre Urchristin befugt, der Mädchen- Welt eine Vorstellung von gereinigter Sexualität, von Liebe als Sakrament zu bringen und setzt damit der zunehmenden Überforderung durch ständig wechselnde Beziehungen und Sexualpartner die stärkste Antithese entgegen: den Mythos der ewigen Liebe.  Eine verführerische Kraft geht davon aus. Doch der Mythos des Ewigen war immer schon Verführung und Versuchung, bedeutet Fixierung und Erstarrung und eben nicht die versprochene Befreiung vom Überkommenen.

Stephenie Meyer hat nach Ende der Twilight- Trilogie bereits die Fortsetzung der Geschichte aus anderen Perspektiven versprochen. Womöglich braucht die Jugendwelt noch ein paar tausend Seiten Beschreibungen vom moralisch fragwürdigen Ringen um Integrität unerreichbarer Idole. Am Ende lieben die Leser aber doch die nicht-heldenhafte Protagonistin, durch deren Augen sie dem Verlauf der Geschichte folgen. Wenn nun diese junge Frau ihre Potentiale entwickeln würde, wenn sich der Vampir bemühen müsste, auf ihre Augenhöhe zu kommen, dann könnten diese Paranormal Romances vielleicht als neue (wenn auch fragwürdige)  Bildungs- und Coming-of-Age-Romane bezeichnet werden.

Gegenwartsliteratur DDR: Christa Wolf

„Worin besteht denn die Funktion unserer Literatur, als Ganzes betrachtet? Sie müsste klarmachen, wie bei uns endlich das gesellschaftlich Notwendige sich in Übereinstimmung befindet mit der tiefen Sehnsucht der Menschen nach Vervollkommnung, nach allseitiger Ausbildung ihrer Persönlichkeit; welch ein starker, unerschöpflicher Kraftstrom der sozialistischen Welt durch die Möglichkeit zufließt, diese tiefe Sehnsucht der Menschen zu befriedigen.“ (Christa Wolf, Popularität und Volkstümlichkeit, 1956)

Christa Wolf sah sich im Dienst an der Wahrheit und am Sozialismus auf dem Weg zur klassenlosen Gesellschaft. Vielleicht brauchte sie aus diesem Grund die Prosadichtung, um sich vom ideologischen, widerspruchslosen Schreiben zu befreien.

Die Intellektuellen befolgten die Parole „In die Betriebe“ und Christa Wolf war 1960 im Waggonbau Ammendorf in der Werkbrigade tätig. Hier entstand die Idee zu „Der geteilte Himmel“. In ihrer Erzählung ist den Arbeitern nichts wichtiger als Planerfüllung und Produktivitätssteigerung. Die Trennung eines Liebepaares durch die 1961 gebaute Mauer gibt der Erzählung schließlich ihre historische Dimension. Aber es wird so dargestellt, als wäre eine freie Entscheidung über Gehen oder Bleiben möglich, das Thema Republikflucht existiert nicht. In einer Rede bekannte sie sich zur Mauer als „antifaschistisch- demokratischem Schutzwall.“ Trotz allem: linientreue Kritiker waren entsetzt, es wurden ihr Individualismus, kleinbürgerliche Abweichungen und mangelndes Klassenbewusstsein vorgeworfen. In der BRD wurde das Buch von der neuen Stimme von drüben wohlwollend aufgenommen. Hier wurde für Christa Wolf bereits deutlich, dass ihr künstlerischer Anspruch nicht mit der geforderten politischen Repräsentanz in Einklang zu bringen war.

Wahrheit als das Wesen das Sozialismus war ihre Doktrin, doch schon früh bekam sie zu spüren, dass Wahrheitsanspruch und Parteidisziplin schwer vereinbar sind. Sie trat ein für Dialog und Meinungsaustausch: „Wenn ich nicht in der DDR gelebt hätte, sondern in Westdeutschland, dann weiß ich nicht, ob ich heute Sozialist wäre.“ Ulbricht: „Ich kann nicht zulassen, dass Skeptizismus propagiert wird, und dann in den Plan hineinschreiben, dass die Arbeitsproduktivität um 6% erhöht wird. Wenn wir die Propaganda des Skeptizismus zulassen, senken wir die Erhöhung der Arbeitsproduktivität um 1%. Skeptizismus, das heißt Senkung des Lebensstandards, ganz real, so wird bei uns gerechnet.“ Christa Wolf gehörte nun zu den kritischen Intellektuellen der DDR.

Trotzdem entbrannte in den 90ern ein heftiger Literaturstreit über Christa Wolfs Haltung und ihr Verbleiben in der DDR, trotz dass sie um die Machenschaften des Partei- Apparats bescheid wusste. In diesem Zuge wurde ihr gesamtes literarisches Schaffen noch einmal massiv in Frage gestellt.

In „Stadt der Engel“ schreibt sie zu dem Gedanken, wenn sie 1945 in den Westen gekommen wäre: „Ich wäre ein anderer Mensch geworden. (…) Ob ich geschrieben hätte, weiß ich schon nicht, denn zum Schreiben haben mich ja immer die Konflikte getrieben, die ich in dieser Gesellschaft hatte.“ (Christa Wolf, Stadt der Engel. S.242/43)

Schreiben in der DDR stand unter ganz anderen Vorzeichen (s.o. „Funktion der Literatur“). Idealismus und Ideologie entwickelten sich in konträre Richtungen. Wenn wir irgendetwas verstehen wollen, lange nach dem Scheitern des DDR-Regimes, liefert uns mit den Literaten als intellektuellen Repräsentanten, gerade wegen ihren Kämpfen um ihre Kunst und um ihre Legitimation, jede Menge Stoff. Und Christa Wolf ist eine einzigartige Künstlerin, die dazu auch noch mal Stellung bezieht in „Was bleibt“.

Christa Wolf: Was bleibt.

Buchrezensionen

Nein, wir brauchen sicher nicht noch einen Blog mit Buchrezensionen! Aber wer sich mit Literatur auseinandersetzt, kann nicht umhin, auch das ein oder andere mal seinen Senf dazu zu geben. Es werden gelegentlich aus aktuellem Anlass Rezensionen hier eingestellt, und Besondere aus verschiedenen Medien gesammelt.

Viel Spass beim Bloggen!
Literatur im Fenster e.V., Bergtorstraße 6, 88316 Isny

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