Wolfgang Bauer: Über das Meer – Mit Syrern auf der Flucht nach Europa. Eine Reportage.

Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2015

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Angesichts eines erneuten Bootsunglücks im Mittelmeer mit hunderten von Todesopfern hat diese Reportage immer noch eine entsetzliche Aktualität und als BürgerIn Europas sieht man sich fassungslos in einem Handlungsvakuum gefangen angesichts der Tatsache, dass korrupte Schlepperbanden skrupellos Menschenleben ihren Geschäftsinteressen opfern und ein “Europa“ sich nicht einigen kann und nicht in der Lage ist, diesen Machenschaften das Handwerk zu legen durch menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen.

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Maria Braig: Spanische Dörfer – Wege zur Freiheit

Verlag 3.0, Bedburg, 2016

Eine Utopie, in der die Suche nach Freiheit und Akzeptanz durch den Mut junger Menschen einen Weg findet zu einem selbstgestalteten Leben.

Schon Jenny Erpenbecks Roman „Gehen, ging, gegangen“, im letzten Jahr auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis, wurde von den Rezensenten zum Teil als naive Utopie belächelt. Hannah Lühmann schrieb in der „Welt“ am 31.08.15:

„Vieles ist falsch an diesem Buch, unter den jungen Männern, den Flüchtlingen: kein einziger Antisemit, kein einziger Gewalttäter, keiner, der übergriffig wird, vielleicht einer, der stiehlt. Sie sind alle nett und verloren, traurig und traumatisiert, manchmal ein bisschen aggressiv und übermütig. Sie sind Platzhalter in einem Lehrstück über die Welt, wie sie sein könnte.“

Warum eigentlich nicht?

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Jenny Erpenbeck: GEHEN, GING, GEGANGEN

Albrecht Knaus Verlag, München, 2015

„We become visible“, dieser Leitsatz Asylsuchender, die auf dem Alexanderplatz in Berlin demonstrieren, kann als ein Leitmotiv des Romans bezeichnet werden: die in aller Unterschiedlichkeit erzählten Schicksale einiger Schwarzafrikaner stehen stellvertretend für das unaussprechliche Leid der Vielen, die vergeblich monate- oder sogar jahrelang in einer Warteschleife aus Untätigkeit und Angst verharren. Jenny Erpenbeck hat sie sichtbar gemacht.

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