„Dies ist ein Buch über den Gesang der Vögel, über die Vielfalt der Natur und die Schönheit der Erde. Über das Netz des Lebens und darüber, wie alles mit allem zusammenhängt.“
Da sind zwei Autoren, die sich mit wissenschaftsjournalistischem Anspruch mit dem Thema des Artensterbens auf unserem Planeten befassen. Und da ist eine Amsel, die singt und als zugegebenermaßen kitschiges Bild die Liebe zur Natur über das Alltägliche, oft nicht bewusst wahrgenommene, transportiert. Und da ist ein Schrecken, gleich im Vorwort. Es gäbe keine Luft, kein Wasser, keine Erde, ohne Biodiversität. „Nicht einmal die eng damit verbundene Klimakrise bedroht uns so sehr in unserer Existenz – sie gefährdet zwar die Art, wie wir leben, aber nicht ob wir leben.“ (S.8) Das scheint mir angesichts der vielen, vielen Menschen, die durch den Klimawandel ihr Leben verlieren, direkt und indirekt, eine schwierige Aussage. Diese Provokation steht nun im Raum, von der zweiten Seite an. „Dirk Steffens/Fritz Habekuss: Überleben. Zukunftsfrage Artensterben: Wie wir die Ökokrise überwinden“ weiterlesen
Karen Köhler: Miroloi
So muss es sein, wenn man ein gutes Buch liest: die Zeit vergeht und man merkt es nicht, man ist hineingezogen in eine Geschichte und spürt es nicht, das Buch ist zu Ende und man wollte das nicht. Ist es ein Coming-of-Age-Roman, eine Dystopie, eine Gesellschaftskritik, eine Kulturkritik … es ist ein Debütroman, der den/die Leser/in für einen Moment verzaubern kann, wenn man ihn nicht gleich mit Analysen überfrachtet. „Karen Köhler: Miroloi“ weiterlesen