Über dreißig Jahre habe ich keinen Stephen King mehr gelesen, seit mich der „Friedhof der Kuscheltiere“ einst so gefesselt und gleichzeitig gegruselt hat. Im vergangenen Jahr bin ich zufällig durch einen Freund auf „The Stand“, Das letzte Gefecht, gestoßen und habe seither tausende Seiten King verschlungen. Die alten Bände aus den 70er und 80er Jahren sind so purer, bekannter Grusel mit dieser besonderen Faszination: man schlägt die Hände vors Gesicht und will eigentlich nicht hinschauen, aber zwischen den Fingern muss man doch durchgucken, weil es einen nicht loslässt. Und dann ist King einfach ein großartiger Erzähler, der immer Tempo und Spannung hält.
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