Der mit dem Prix Goncourt ausgezeichnete Roman des französisch senegalesischen Autors erfreut sich durchgängig begeisterter Rezensionen und so hat auch mich dieses Buch – noch bevor ich irgendeine davon gelesen hatte – gepackt und ich war schon lange nicht mehr in einem solchen Sog. Das Buch löst Neugierde aus, Wissensdurst, , allerhand Emotionen die sich in rasantem Tempo abwechseln und einfach nur Lust am Lesen machen, wie selten ein Buch.
Auf der Suche nach einem verschollenen Autor, T.C. Elimane, begibt sich der junge Schriftsteller Diégane auf Spurensuche – durch die Zeit und über die Kontinente und in die tiefsten Erinnerungen seiner Cousine Siga D. Über den, wie sein Autor, verschollenen Roman, das „Labyrinth des Unmenschlichen“, erfahren wir nicht so wahnsinnig viel, nur dass er in seinem Aufbau und seiner Zitation der großen Werke der Menschheit einzigartig sei. Und was er auslöst ist ein Literaturstreit, in dem sich der Kulturkonflikt ganz offen zeigt, mit allen Ressentiments und rassistischen Ideologien.
„Mohamed Mbougar Sarr: Die geheimste Erinnerung der Menschen“ weiterlesen