Stephen King: Ihr wollt es dunkler

Über dreißig Jahre habe ich keinen Stephen King mehr gelesen, seit mich der „Friedhof der Kuscheltiere“ einst so gefesselt und gleichzeitig gegruselt hat. Im vergangenen Jahr bin ich zufällig durch einen Freund auf „The Stand“, Das letzte Gefecht, gestoßen und habe seither tausende Seiten King verschlungen. Die alten Bände aus den 70er und 80er Jahren sind so purer, bekannter Grusel mit dieser besonderen Faszination: man schlägt die Hände vors Gesicht und will eigentlich nicht hinschauen, aber zwischen den Fingern muss man doch durchgucken, weil es einen nicht loslässt. Und dann ist King einfach ein großartiger Erzähler, der immer Tempo und Spannung hält.

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John Burnside: So etwas wie Glück

Ein wunderschöner Erzählband für zwischen den Jahren oder auch zwischen den Zeiten, lauter Geschichten über ungewöhnliche Arten der Freundschaft und Liebe. Es sind die unerfüllten Geschichten, die so zauberhaft sind, weil sie in ihren Träumen eine Erfüllung finden, die reellen Geschichten oft verwehrt bleibt.

John Burnside erzählt auf eine ganz besondere Art und Weise von Menschen, die alle irgendwie anders sind, nicht dem entsprechen, was die Konvention erwarten würde. Sie sind sich dessen bewusst, aber tragen ihr besonderes Schicksal mit einer Selbstverständlichkeit, dass man größte Sympathie für viele dieser Menschen empfindet. Manche sind auch einfach nur unglücklich, aber auch das auf eine besondere, sie ganz einnehmende Art.

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