Kohlhaas sucht den Sinn bei Arthur Schopenhauer

Arthur Schopenhauer 1788-1860

 

„Die Welt ist meine Vorstellung.“

Arthur Schopenhauer lebte von 1788-1860 in privilegierten Verhältnissen, die Eltern entstammten prominenten Kaufmannsfamilien und hofften, ihren Sprössling in diese Kreise einzuführen. Schopenhauer jedoch erfüllte die Vorstellung einer Nachfolge in diesem Berufsfeld mit Abscheu. Erst nach dem Tod des Vaters gestattete ihm seine Mutter, die akademische Laufbahn einzuschlagen und die kaufmännische aufzugeben. Das mehrbändige Werk Die Welt als Wille und Vorstellung erschien bereits 1818, es erwies sich jedoch bald, dass das Werk von ihm selbst in seiner Wirkung überschätzt worden war.

 

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Kohlhaas und der Sinn des Lebens – Immanuel Kant

Wir befinden uns auf unserer Reise durch die Philosophiegeschichte immer noch in der Zeit der Hochaufklärung, kurz vor der Französischen Revolution und vor einer grundlegenden Änderung der politischen Verhältnisse. Die Transzendentalphilosophie Immanuel Kants untersucht neben der Erkenntnisfähigkeit die Möglichkeit eines freien Willens in Hinblick auf die Übernahme von Verantwortung, moralisch, wie auch als mündiger Bürger im politischen Sinne: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“

Bildnachweis: Mittelalterliche Kosmologie nach der Schedelschen Weltchronik (1493)
Michel Wolgemut, Wilhelm Pleydenwurff, eigens Werk, Scan

Jean Jacques Rousseau

Rousseau ist ein wichtiger Protagonist der Aufklärung. Er gewinnt den Preis der Akademie von Dijon mit einem frechen Aufsatz zur Frage, ob die Wissenschaften und Künste zur Besserung der Sitten beigetragen haben. Er hält damit seiner Gesellschaft einen Spiegel vor. Bei ihm wird erstmals die Gesellschaft zum Subjekt der Verantwortlichkeit.

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